Müller würdigt Widerstand gegen Nationalsozialismus

Müller würdigt Widerstand gegen Nationalsozialismus

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat den Widerstand gegen das Naziregime vor 75 Jahren gewürdigt. «Ein Leben in Freiheit und in Achtung der Menschenwürde ist keine Selbstverständlichkeit. Das ist die Botschaft des 20. Juli 1944, die für unsere Gesellschaft bestimmend ist und bleibt», teilte Müller am Samstag über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Michael Müller

© dpa

Michael Müller (SPD), Berlins Regierender Bürgermeister spricht im dpa-Interview. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/Archiv

Das Gedenken an das Attentat und an den Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime vor 75 Jahren sei keineswegs rückwärtsgewandt, sondern zutiefst mit unserer Zukunft verbunden. Freiheit und Menschenrechte müssten erkämpft, bewahrt und verteidigt werden. «Denn in unerträglicher und verlogener Verdrehung der Tatsachen berufen sich Rechtspopulisten und Rechtsextreme auf den #20Juli, weil sie sich als Widerstandskämpfer gegen einen angeblich unfreien Staat darstellen wollen», hieß es weiter.
Am 20. Juli 1944 hatten Wehrmachtsoffiziere um Stauffenberg versucht, Hitler mit einer Bombe zu töten und den Krieg zu beenden. Das Attentat misslang. Stauffenberg und drei Mitverschwörer wurden noch am Abend des Attentats im Innenhof des Bendlerblocks erschossen. In den folgenden Wochen und Monaten richteten die Nazis 89 weitere Beteiligte und Unterstützer hin.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 20. Juli 2019 14:50 Uhr

Weitere Meldungen