Von Dassel will Billigsex-Boxen nur mit Sperrgebiet

Von Dassel will Billigsex-Boxen nur mit Sperrgebiet

Mittes Bürgermeister Stephan von Dassel hält Boxen für Billigsex nur dann für sinnvoll, wenn Straßenprostitution rund um die Kurfürstenstraße gleichzeitig verboten wird.

  • Verrichtungsboxen in Köln© dpa
    Ein Bauarbeiter steht vor der Anlage mit den sogenannten "Verrichtungsboxen" des legalen Straßenstrichs in Köln. (Archivfoto vom 04.10.2001).
  • Verrichtungsboxen in Bonn© dpa
    Blick auf die Verrichtungsboxen neben einem Ticketautomat, an dem Prostituierte auf dem Bonner Strassenstrich ein Ticket ziehen können, aufgenommen am Montag (29.08.2011) in Bonn.
  • Stephan von Dassel (Bündnis90/Die Grünen)© dpa
    Stephan von Dassel, Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte, im Rahmen einer Pressekonferenz.
Die von Gewalt und Drogen geprägten Zustände auf dem Straßenstrich seien für Prostituierte menschenunwürdig und für Anwohner untragbar, sagte der Grünen-Bezirkspolitiker am 19. Juli 2019.

Verrichtungsboxen sollen auch vor Gewalt schützen

Die so genannten Verrichtungsboxen - einfache Kabinen für Prostituierte und Freier - gibt es bereits in Köln. Für Berlin sind sie im Gespräch. Eine Idee dahinter ist auch, dass Frauen durch ein Notruf-System besser vor Gewalt geschützt sein sollen. Als einen möglichen Standort für die Boxen schlug von Dassel neben der Bülowstraße und dem zentralen Festplatz auch Parkplatzflächen an den Hangars des ehemaligen Flughafengebäudes Tempelhof vor.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 19. Juli 2019 13:17 Uhr

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