math.media.lab: Digitaltechnik für Schulen zum Ausprobieren

math.media.lab: Digitaltechnik für Schulen zum Ausprobieren

Der Digitalpakt macht's möglich: Miniroboter, interaktive Tafeln und Lern-Apps halten künftig Einzug in viele Klassenzimmer. Doch wie sinnvoll sind die digitalen Helfer wirklich?

Digitaltechnik für Schulen zum Ausprobieren

© dpa

Studenten nehmen an einem Seminar für Lehrerfortbildungen mit Miniroboter, interaktiven Tafeln und Lern-Apps teil, da die Digitalisierung Einzug in viele Klassenzimmer gehalten hat. Im Labor stehen die Roboter Ozobot und Bob3, der Minicomputer Calliope, Lego-Bausätze, Ipads mit diversen Mathe-Apps, ein interaktiver Tisch und andere Geräte bereit.

In einem neuen Labor in Berlin, dem math.media.lab, können Lehrer und Schüler digitale Geräte für den Mathe-Unterricht testen. Außerdem soll das Labor für die Lehrer-Ausbildung genutzt werden.
Initiatorin Katja Eilerts von der Humboldt-Universität will damit für mehr Orientierung sorgen. «Schulen sollen zwar digitale Lehr- und Lernmethoden im Unterricht verwenden, sind aber unsicher, welche Geräte, Apps und Vorgehensweisen geeignet sind», sagt die Expertin für Mathematikdidaktik in der Grundschule. An diesem Freitag (14. Juni 2019) wird das Labor offiziell eröffnet.
In den kommenden Jahren können die Schulen in Deutschland mehr als fünf Milliarden Euro abrufen, um schuleigenes WLAN aufzubauen, interaktive Tafeln anzuschaffen - sogenannte Smartboards - oder auch Tablets zu kaufen. Möglich ist dies durch den Mitte Mai in Kraft getretenen Digitalpakt Schule des Bundes.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 14. Juni 2019 08:53 Uhr

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