Ab in die Büsche: Nabu-Aktion «Insektensommer» beginnt

Ab in die Büsche: Nabu-Aktion «Insektensommer» beginnt

Der Naturschutzbund (Nabu) will wissen, was in Deutschland krabbelt, summt und flattert: Von Freitag an sind die Menschen zur Teilnahme an der Aktion «Insektensommer» aufgerufen. Dabei soll man an einem Ort eine Stunde lang Sechsbeiner beobachten, bestimmen und zählen, wie der Nabu mitteilte. Bei der Auftaktveranstaltung am Freitag (13.00 Uhr) im Garten vor dem Deutschen Theater in Berlin nimmt demnach auch Moderatorin und «Insektenfan» Ruth Moschner teil.

Ab in die Büsche: «Insektensommer»

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Daniela Franzisi schaut sich mit einer Lupe einen Käfer in einem Schaubecher vor dem Bundeskanzleramt an. Foto: Jens Büttner/Archiv

Die Ergebnisse der eigenen Beobachtungen kann man dem Nabu online oder mit der kostenlosen App «Insektenwelt» melden. Ziel der Aktion ist es, Daten zur Artenvielfalt und der Häufigkeit von Insekten zu sammeln. Teilnehmer können verschiedenste Lebensräume wie Garten, Balkon, Wiese oder Wald unter die Lupe nehmen. Hilfen zur Insektenbestimmung stellt der Nabu auch auf seiner Webseite bereit.
Der «Insektensommer» hat zwei Phasen: Die erste, die nun beginnt, läuft bis zum 9. Juni. Der zweite Meldezeitraum ist vom 2. bis 11. August. Hintergrund ist, dass manche Arten laut Nabu eher früh im Sommer gut zu beobachten seien, andere später. Beim «Insektensommer» im Juni 2018 wurden am häufigsten Steinhummel, Hainschwebfliege und Asiatischer Marienkäfer gemeldet.
In mehreren Regionen Deutschlands beobachten Wissenschaftler stark rückläufige Insektenbestände. Insekten sind zum Beispiel wichtig als Bestäuber von Pflanzen und als Nahrungsquelle für andere Tiere.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 30. Mai 2019 09:50 Uhr

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