Ausgetretene Stoffe in Pharmaziefirma nicht hochgefährlich

Ausgetretene Stoffe in Pharmaziefirma nicht hochgefährlich

Mit einem Großaufgebot rückt die Feuerwehr nach Wittenau aus. In einem Pharmaziebetrieb sind drei Chemikalien ausgetreten. Zunächst ist unklar, worum es sich bei den Stoffen handelt.

Feuerwehr-Warnschild

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Ein Feuerwehr-Warnschild. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Berlin (dpa/bb) - Nach einem Großeinsatz der Feuerwehr in einem Pharmaziebetrieb in Berlin-Wittenau sind die ausgetretenen Chemikalien identifiziert worden. Natronlauge, Zitronensäure und Wasserstoffperoxid waren am Mittwochvormittag im Produktionsbereich des Gebäudes in der Wallenroder Straße aus bislang ungeklärter Ursache zusammengekommen, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstag erklärte. Demnach seien die Stoffe für sich genommen nicht hochgefährlich. Allerdings führe die Kombination aller drei Chemikalien zu einer heftigen Reaktion mit starker Wärmebildung.
90 Feuerwehrleute rückten am Mittwoch nach Wittenau aus. Durch die Reaktion entwickelte sich starker Rauch. Ein Feuer gab es nicht. Da zunächst unklar war, welcher Stoff bei der Reaktion entstanden war, trugen die eingesetzten Retter Schutzanzüge. Die Flüssigkeiten wurden aufgefangen und dem Betreiber übergeben. Das Gebäude wurde gelüftet. Von den Mitarbeitern wurde laut Feuerwehr niemand verletzt. Das Unternehmen hatte sie vor dem Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Die Anwohner waren nicht gefährdet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 30. Mai 2019 11:40 Uhr

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