Müller würdigt Stararchitekt I. M. Pei und Pei-Bau

Müller würdigt Stararchitekt I. M. Pei und Pei-Bau

Nach dem Tod des Stararchitekten I.M. Pei hat Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) dessen Werk in der deutschen Hauptstadt gewürdigt.

Deutsches Historisches Museum Berlin

© dpa

Ein Spiel von Licht und Schatten bietet sich im Anbau am Deutschen Historischen Museum in Berlin, der knapp vier Jahre lang gebaut wurde. Das 54 Millionen Euro teure Gebäude hinter dem barocken Zeughaus ist der bisher einzige Bau des chinesisch-amerikanischen Architekten I.M. Pei in Deutschland.

Der Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums sei ein «herausragendes Exponat moderner Architektur» und schaffe auf künstlerisch einmalige Weise eine selten harmonische Verbindung von Moderne und Vergangenheit, erklärte Müller am 17. Mai 2019. Berlin verdanke dem weltweit renommierten Architekten «einen Edelstein in seinem Stadtbild».

Der chinesisch-amerikanische Architekt war im Alter von 102 gestorben

Um den Berliner Ausstellungs-Anbau hatte es Diskussionen gegeben. Der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl hatte den Auftrag per Direktmandat an Pei vergeben, weil dieser sich schon lange nicht mehr an Ausschreibungen beteiligte. Doch Peis Können galt als unbestritten und die Kritik verstummte, als 1997 schließlich der Entwurf für den Anbau mit spiralförmigem Treppenhaus aus Glas und Stahl vorgestellt wurde. Heute spricht das Museum beim 2003 eröffneten Pei-Bau hinter dem barocken Zeughaus von einem «atemberaubenden Gebäude».
Deutsches Historisches Museum Berlin
© Deutsches Historisches Museum Berlin

Deutsches Historisches Museum

Das Deutsche Historisches Museum zeigt anhand 8.000 ausgewählter Exponate die wechselvolle und spannungsreiche 2.000-jährige deutsche Geschichte im europäischen Zusammenhang. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 17. Mai 2019 11:57 Uhr

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