Stellenabbau belastet Gasag-Bilanz

Stellenabbau belastet Gasag-Bilanz

Der Unternehmensumbau beim Berliner Energieanbieter Gasag hinterlässt Spuren in dessen Bilanz. Unter anderem durch Altersteilzeitprogramme zum Stellenabbau stiegen die Personalkosten im vergangenen Jahr um ein Viertel, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht. Die Gasag verkaufte aber mehr Gas und Strom. Der Umsatz legte um acht Prozent zu auf 1,2 Milliarden Euro, der Gewinn um neun Prozent auf 38 Millionen Euro. Für 2019 werden weitere Zuwächse erwartet.

Der Schriftzug "Gasag" ist auf einem Dach zu sehen

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Der Schriftzug "Gasag" ist auf einem Dach zu sehen. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archivbild

Die Gasag, die auch Betreiber des Berliner Gasnetzes ist, hatte im vergangenen Jahr angekündigt, 250 bis 300 Stellen abzubauen. Betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben. Eigentümer des einst städtischen Unternehmens mit rund 1800 Beschäftigten sind die Energieunternehmen Eon, Vattenfall und Engie. Das Land Berlin möchte das Gasnetz wieder verstaatlichen, der Fall liegt derzeit aber beim Gericht.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 9. Mai 2019 14:10 Uhr

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