Veranstalter wollen «Fusion» stattfinden lassen

Veranstalter wollen «Fusion» stattfinden lassen

Trotz des anhaltenden Streits um das Sicherheitskonzept des alternativen Kulturfestivals «Fusion» in Mecklenburg-Vorpommern wollen die Veranstalter das Fest im Juni stattfinden lassen. «Wir hoffen auf eine Einigung», sagte Martin Eulenhaupt für den Veranstalter Kulturkosmos am Mittwoch in Berlin. Es könne aber sein, dass die Auseinandersetzung auf juristischer Ebene fortgesetzt werde. Entzündet hatte sich der Streit an Sicherheitsbedenken des Neubrandenburger Polizeipräsidenten. Der will erstmals eine Polizeiwache und Streifen auf dem privaten Festivalgelände in Lärz durchsetzen.

Martin Eulenhaupt (Kulturkosmos)

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Martin Eulenhaupt (Kulturkosmos) spricht auf einer Pressekonferenz zum Kultur- und Musikfestival «Fusion». Foto: Jörg Carstensen

Bisher sei die Polizei allein an den Ein- und Ausgängen präsent und bei Zwischenfällen sofort erreichbar gewesen, erklärten die Veranstalter. Sie sehen den Vorstoß als Bruch mit der Philosophie des Festivals, das auf die Freiheit der Kunst und freie Entfaltung der Gäste baue. Zur «Fusion» vom 26. bis 30. Juni werden rund 70 000 Gäste erwartet. Eine Karte kostet rund 145 Euro.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 8. Mai 2019 17:30 Uhr

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