Futterstellen wildlebender Katzen gesucht

Futterstellen wildlebender Katzen gesucht

Für die geplante Katzenschutzverordnung bittet die Berliner Tierschutzbeauftragte Diana Plange um Informationen über Futterstellen für wildlebende Katzen in der Stadt.

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    In Berlin gibt es schätzungsweise 10.000 Streuner - mindestens.
  • Diana Plange© dpa
    Berlins Tierschutzbeauftragte Diana Plange.
«Wir brauchen dringend die Mithilfe aus der Bevölkerung», sagte Plange am Dienstag, den 7. Mai 2019 der Deutschen Presse-Agentur. Die Angaben seien nötig für die Ausweisung einer Schutzzone, innerhalb der die Katzen dann kastriert werden könnten. Das ist ein zentrales Element der geplanten Katzenschutzverordnung in Berlin.

250 Futterstellen sind bereits bekannt

Ihr lägen bereits Daten zu rund 250 Futterstellen vor. Doch es gebe noch Lücken. «Es ist nicht zu befürchten, dass wir die Katzen wegnehmen. Wir wollen nur wissen, wo sie leben», so Plange. Die Informationen würden anonym behandelt.

Katastrationspflicht für Freigänger kommt

Ein Ziel der Katzenschutzverordnung ist die Katastrationspflicht für Freigängerkatzen, damit diese sich nicht ungehindert vermehren können. In der Schutzzone würde die Kastrationspflicht dann gelten. Tierschützer fordern eine solche Verordnung seit Jahren, um das Elend der Katzen zu mindern. Die nicht entwurmten und geimpften Tiere können nicht nur krank werden, sondern auch Erreger weitergeben, etwa wenn sie in Sandkästen ihren Kot hinterlassen.

10.000 verwilderte Katzen in Berlin

In fast 700 Städten und Gemeinden gibt es sie laut Deutschem Tierschutzbund bereits eine Katzenschutzverordnung. In Berlin stellt die Verwaltung dem Tierschutzverein seit 2018 Geld für die Kastration verwilderter Katzen zur Verfügung, von denen es schätzungsweise mindestens 10.000 in der Hauptstadt gibt. Im vergangenen Jahr konnte laut Verein aber nur ein Bruchteil abgerufen werden.
Katze
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 7. Mai 2019 14:25 Uhr

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