Protest gegen Mathe-Abi

Protest gegen Mathe-Abi

Nach Schülerbeschwerden in mehreren Bundesländern über angeblich zu schwere Mathe-Abiprüfungen sind aus Sicht der Berliner Senatsverwaltung für Bildung derzeit keine Konsequenzen nötig. «Gegenwärtig gibt es für Berlin keine Anhaltspunkte dafür, dass unmittelbare Konsequenzen notwendig sind», teilte der Referatsleiter für Information, Thorsten Metter, am Montag auf dpa-Anfrage mit. Zugleich betonte er: «Selbstverständlich werden die Prüfungen und die aktuelle Diskussion von allen Verantwortlichen aber noch gründlich ausgewertet.»

Abiturienten während einer Prüfung

© dpa

Abiturienten während einer Prüfung. Foto: Bernd Wüstneck/Archivbild

Mit Online-Petitionen hatten sich Schüler - darunter auch in Berlin - am Wochenende darüber beschwert, dass die Mathe-Abiprüfungen am Freitag zu schwer gewesen seien.
Metter betonte mit Blick auf Berlin: «Über die Petition hinaus gab es bisher keine oder kaum Beschwerden.» In der Vergangenheit hätten die Äußerungen in der Öffentlichkeit häufiger eine entgegengesetzte Tendenz gehabt. Es sei behauptet worden, dass die Abiprüfungen in Berlin immer einfacher würden.
Nach Angaben der Senatsverwaltung waren in Berlin im Leistungskurs 2746 Schüler und im Grundkurs 4299 Schüler zur Mathe-Abi-Prüfung angemeldet. Der Termin war demnach bundesweit einheitlich am vergangenen Freitag.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 6. Mai 2019 15:40 Uhr

Weitere Meldungen