«Smoke-in»: Kiffen für die Legalisierung von Cannabis

«Smoke-in»: Kiffen für die Legalisierung von Cannabis

Für die Legalisierung der Droge Marihuana haben Hunderte Menschen in Berlin demonstriert. Die Ortsgruppe Berlin des Deutschen Hanfverbands (DHV) rief zu einem «Smoke-in» am Karsamstag im Görlitzer Park in Kreuzberg auf. Um 16.20 Uhr fand die «große, gemeinsame Zündung» statt, wie es in der Ankündigung hieß. Mit der Aktion forderten die Aktivisten den legalen Zugang zu Cannabis.

Cannabis

© dpa

Ein junger Mann hält einen Joint in der Hand. Foto: Arne Immanuel Bänsch/Archivbild

Offiziell durften bei der Veranstaltung nur Patienten Cannabis konsumieren, die ein Rezept dafür hatten. Weder die Veranstalter noch die Polizei führten jedoch Kontrollen durch, wie Boris Walpert vom DHV Berlin sagte. Die Veranstalter sprachen von rund 700 Teilnehmern, die Polizei von rund 300. Nach Polizeiangaben verlief die Veranstaltung, die bereits im dritten Jahr stattfand, friedlich.
Der «Smoke-in» war für den 20.4. um 16.20 Uhr angekündigt - auf amerikanischer Schreibweise am Tag 4/20 um 4.20 Uhr. Offiziell waren 420 Teilnehmer angemeldet. Die Zahl 420 ist ein in der Cannabis-Szene gebräuchliches Codewort für den regelmäßigen Konsum der Droge.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 20. April 2019 17:10 Uhr

Weitere Meldungen