Trotz Waldbrandgefahr: Osterfeuer in Berlin erlaubt

Trotz Waldbrandgefahr: Osterfeuer in Berlin erlaubt

Trotz der hohen Waldbrandgefahr dürfen in Berlin Osterfeuer entzündet werden.

Osterfeuer

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Von Amtswegen sei bislang kein Osterfeuer untersagt, sagte Feuerwehrsprecher Dominik Pretz am Donnerstagnachmittag (18. April 2019). Beispielsweise veranstalteten Fördervereine der Freiwilligen Feuerwehr in Gatow und Frohnau größere Osterfeuer und sicherten diese auch ab. In Brandenburg wurden wegen der hohen Waldbrandgefahr viele Osterfeuer abgesagt.
Kleinere private Osterfeuer seien genehmigungsfrei. Dafür müssten aber einige Dinge beachtet werden, sagte Pretz. So dürfe deren Größe einen Quadratmeter nicht überschreiten, sie sollten nicht in der Nähe von Gebäuden oder brennenden Gegenständen sein und nicht ohne Aufsichtsperson. Die Feuerwehr rät, Feuerschalen zu verwenden oder einen anderen festen Untergrund. Auch sollten Löschmittel bereitstehen, beispielsweise ein Eimer Wasser, der Gartenschlauch oder ein Feuerlöscher. Auch dürfe nur trockenes, unbehandeltes Holz verwendet werden, da sonst giftige Gase entstehen könnten.
Wenn sich Nachbarn belästigt fühlen, müssen die Feuer laut Pretz gelöscht werden. Er rät deshalb: «Einfach mal vorher beim Nachbarn Bescheid sagen oder ihn einladen.»
Pretz erinnerte daran, dass es in Berliner Wäldern und deren Umgebung generell verboten ist, offene Feuer zu entzünden, zu grillen und zu rauchen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 18. April 2019 16:30 Uhr

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