Hunderte Demonstranten bei «Fridays for Future»

Hunderte Demonstranten bei «Fridays for Future»

In Berlin sind am Freitag erneut hunderte junge Leute für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen. «Wir sind eine ganz gemischte Gruppe, viele Schülerinnen und Schüler, aber es kommen auch immer Studierende», sagte eine Sprecherin am Freitag.

Klima-Demonstration "Fridays for Future" Berlin

© dpa

Teilnehmer der Demo halten Plakate u.a. mit der Aufschrift "Dinosaurier dachten auch, sie hätten Zeit".

Sie schätzte die Zahl der Teilnehmer am Invalidenpark im Stadtteil Mitte auf rund 1500. In ganz Deutschland sei an 90 Orten demonstriert worden. Die Teilnehmer folgen dem Vorbild der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg. Sie demonstriert seit August 2018 freitags vor dem Stockholmer Reichstag für einen besseren Klimaschutz, statt zur Schule zu gehen. Inzwischen ist daraus eine globale Bewegung geworden.
In Berlin fordern die Schüler unter anderem das Aus für ein Viertel der deutschen Kohlekraftwerke noch in diesem Jahr. Um die Klimaziele zu erreichen, müsse Deutschland bis 2035 seine Energieversorgung vollständig auf Erneuerbare umstellen. «Unsere Botschaft bleibt: "Politiker, macht was"», sagte die Sprecherin am 12. April 2019.
Auch Wissenschaftler hatten sich dem Anliegen der Schüler angeschlossen. In Berlin sprach sich der Landeselternausschuss gegen Sanktionen aus, wenn Jugendliche während der Schulzeit für Klimaschutz demonstrieren.
Demo: Fridays for Future
© dpa

Fotos: Fridays for Future

Zahlreiche Menschen beteiligten sich am 15. März 2019 an der «Fridays for Future» - Klimademonstration. Unter dem Motto stehen weltweit etwa 1700 Kundgebungen in rund 100 Ländern auf dem Programm, auch in verschiedenen deutschen Städten. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 12. April 2019 15:08 Uhr

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