Knapp 150 Gerichtssäle haben jetzt WLAN

Knapp 150 Gerichtssäle haben jetzt WLAN

In den Berliner Gerichten sind jetzt knapp 150 Säle mit W-Lan ausgestattet. Hinzu kommen knapp 90 Hotspots in Anwaltszimmern, Bibliotheken und Aufenthaltsbereichen, wie die Senatsverwaltung für Justiz auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Gerichtssaal

© dpa

Ein Buch zum Strafrecht liegt im Kriminalgericht Moabit in einem Gerichtssaal.

In zwei Gerichten gebe es noch Restarbeiten an der bereits eingebauten Technik. An vier Amtsgerichten wurde die Installation zurückgestellt, sollte aber noch in diesem Jahr beginnen. Die Kosten des gesamten Projekts trage die Senatskanzlei. Zur Höhe wurde trotz Nachfrage keine Angaben gemacht.

Auch Gerichtsbesucher können gratis surfen

Im Herbst des Vorjahres hatte Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) angekündigt, dass bis Ende 2018 die knapp 320 Sitzungssäle mit dem drahtlosen Netzwerk versorgt werden. Er sprach von einem großen Schritt in der Digitalisierung der Justiz. Gerade für die Anwaltschaft sollten sich die Arbeitsbedingungen verbessern. Auch Gerichtsbesucher sollten kostenlos und ohne Anmeldung auf das Internet zugreifen können.

Verwaltungsgericht vorerst ohne W-Lan

Doch es kam zu Verzögerungen. Nach Justizangaben fehlen derzeit noch mehrere Dutzend Punkte. Zu hören war, dass gerade Nebenstandorte von Amtsgerichten betroffen sind. Die Firma, die die Arbeiten ausführen sollte, sei überbucht gewesen. Im Verwaltungsgericht und dem Amtsgericht in der Kirchstraße habe sich zudem herausgestellt, dass dort wegen Schadstoffen keine W-Lan-Anschlüsse möglich seien, hieß es.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 1. April 2019 08:40 Uhr

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