Zelte bei Obdachlosencamp an Rummelsburger Bucht abgebrannt

Zelte bei Obdachlosencamp an Rummelsburger Bucht abgebrannt

In einem Obdachlosencamp an der Rummelsburger Bucht haben am Mittwochmittag zwei Zelte gebrannt. Verletzt wurde niemand, wie die Senatsverwaltung für Soziales mitteilte. Die Brandursache war zunächst unklar. «Übergriffe auf Obdachlose von Außen kann man nicht ausschließen», sagte Jörg Richert von der Sozialgenossenschaft Karuna, die die obdachlosen Menschen dort betreut. In dem Camp lebten demnach zwölf Menschen. Sollte sich herausstellen, dass das Feuer durch Brandstiftung ausgelöst wurde, würden die Sicherheitsmaßnahmen in dem Camp verstärkt, sagte Richert. Für die obdachlosen Menschen stünden Wohnunterkünfte zur Verfügung, falls sie sich entscheiden sollten, nicht mehr auf dem Platz campen zu wollen. Die Berliner Polizei konnte keine Angaben zu dem Fall machen. Laut Richert gab es zwei Brandherde. Ein Gemeinschaftszelt brannte ab, das die Genossenschaft dort aufgestellt hatte. Außerdem brannte ein Schlafzelt ab, dessen Besitzer nicht anwesend war. Weitere Zelte wurden durch Funkenflug beschädigt.

Feuerwehr mit Blaulicht

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Ein Drehleiterwagen der Feuerwehr mit Blaulicht. Foto: Marcel Kusch/Archiv

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 27. März 2019 19:40 Uhr

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