Leipziger Sachbuch-Preis an Harald Jähner für «Wolfszeit»

Leipziger Sachbuch-Preis an Harald Jähner für «Wolfszeit»

Der Preis der Leipziger Buchmesse in der Sparte Sachbuch/Essayistik geht an Harald Jähner für das Werk «Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945-1955». Dies teilte die Jury am Donnerstag mit. «Von Trümmern, Schwarzmärkten und «Persilscheinen»: Harald Jähner zeigt auf beeindruckende Weise, wie sich nach der «Stunde Null» ein ganzes Land neu erfunden hat. Eine Zeitreise durch die deutschen Nachkriegsjahre, voller Anschauung und Empathie», hieß es. Jähner ist Journalist und Kritiker und war bis 2015 Feuilletonchef der «Berliner Zeitung». Seit 2011 ist er Honorarprofessor für Kulturjournalismus an der Universität der Künste Berlin.

Der Preis ist mit 15 000 Euro dotiert. Im vergangenen Jahr hatte ihn den Historiker Karl Schlögel für das Werk «Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt» erhalten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 21. März 2019 16:50 Uhr

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