Polizeibeschäftigte streiken in Berlin

Polizeibeschäftigte streiken in Berlin

Rund 1000 Beschäftigte der Polizei haben sich nach Gewerkschaftsangaben am Freitag an einem Warnstreik und einem Demonstrationszug vom Molkenmarkt zur Senatsverwaltung für Finanzen beteiligt. Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst, wie die Gewerkschaft der Polizei (GdP) weiter mitteilte. Zu dem Warnstreik aufgerufen hatte neben der GdP auch die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG). Die Polizei wollte sich zur Teilnehmerzahl nicht äußern.

Polizisten

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Zwei Beamte der Polizei. Foto: Silas Stein/Archiv

Die Gewerkschaften fordern rund sechs Prozent mehr Lohn aber mindestens 200 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Außerdem fordern sie mehr Geld für Auszubildende und Verbesserungen bei der Eingruppierung.
Schon am Mittwoch folgten in Berlin Beschäftigte des öffentliches Dienstes dem Aufruf der Gewerkschaften Verdi, GEW, GdP und IG Bau zu einem Warnstreik. Nach Angaben des Veranstalters kamen etwa 12 000 Beschäftigte vor dem Brandenburger Tor zu einer Kundgebung zusammen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 15. Februar 2019 18:20 Uhr

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