Neuer Ober-Gorilla Sango verliebt sich im Berliner Zoo

Neuer Ober-Gorilla Sango verliebt sich im Berliner Zoo

Gorilla-Männchen Sango fühlt sich als neuer Chef im Gehege des Berliner Zoos sichtlich wohl. Der 14-jährige Silberrücken habe sich während seiner ersten Stunden in der Hauptstadt scheinbar verliebt, teilte der Berliner Zoo am Donnerstag mit. Ein erstes Aufeinandertreffen mit den Gorilla-Weibchen Djambala (17), Bibi (21) und Mpenzi (33) sei «beeindruckend» verlaufen. «Wir haben Gesten beobachten können, die wir bei Gorillas noch nie wahrgenommen haben», sagte ein Tierarzt.

Gorilla-Männchen Sango und Gorilla-Weibchen Bibi

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Gorilla-Männchen Sango (r) und Gorilla-Weibchen Bibi in einem Gehege im Berliner Zoo. Foto: Zoo Berlin

Gorilla-Dame Bibi sei dem rund 230 kg schweren Sango nicht mehr von der Seite gewichen. Als Zeichen ihrer Zuneigung habe sie ihm ihren Handrücken präsentiert. Sie gilt als ausgeglichen und fürsorglich. Mpenzi und Djambala beobachteten den Neuankömmling dagegen lieber aus sicherer Entfernung. «Mit etwas Glück werden Sango und Bibi in Zukunft für Nachwuchs sorgen», hoffen die Pfleger.
Der 14-jährige Sango wuchs in Zoos in Frankreich und Belgien auf. Um der Gruppe Ruhe beim Kennenlernen zu gönnen, blieb das Menschenaffenhaus im Zoo Berlin für Besucher bis Donnerstag geschlossen. «Ab Freitag ist es wieder regulär geöffnet», sagte eine Sprecherin. Sango ist nach dem Auszug des zeugungsunfähigen Gorillas Ivo, der jetzt bei älteren Artgenossinnen in Saarbrücken lebt, der größte Menschenaffe im Berliner Zoo.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 7. Februar 2019 15:40 Uhr

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