Abgeordnetenhaus: Mobbing-Anhörung vermutlich am 28. Februar

Abgeordnetenhaus: Mobbing-Anhörung vermutlich am 28. Februar

Die von CDU und FDP beantragte Expertenanhörung im Berliner Abgeordnetenhaus zum Thema Mobbing an Schulen ist jetzt für den 28. Februar geplant. Das teilte die CDU-Fraktion am 05. Februar 2019 auf Anfrage mit.

Berliner Abgeordnetenhaus

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Blick in das Berliner Abgeordnetenhaus

Zwar trifft sich der Bildungsausschuss, in dem die Anhörung organisiert werden soll, bereits am 14. Februar zu seiner nächsten Sitzung. Dabei sei jedoch bereits eine Anhörung zu einem anderen Thema geplant, hieß es. Zudem wäre die Frist nach Auskunft eines Fraktionssprechers sehr knapp, bereits zu diesem Termin Anti-Mobbing-Fachleute einzuladen.
Hintergrund ist der Tod einer Berliner Grundschülerin aus Reinickendorf. Laut «Tagesspiegel» soll sie einen Suizidversuch unternommen haben und später an den Folgen im Krankenhaus gestorben sein. Als möglicher Hintergrund steht der Verdacht von Mobbing im Raum, Elternvertreter berichteten in Medien von einem Mobbing-Problem an der Schule. Doch bislang gibt es weder eine offizielle Bestätigung für den Suizid, noch ist der Hintergrund klar.
Von der Anhörung im Parlament versprechen sich die Oppositionsparteien mehr Erkenntnisse im konkreten Fall wie auch über Mobbing-Probleme an Berliner Schulen im Allgemeinen, um daraus richtige Schlussfolgerungen ziehen zu können.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 5. Februar 2019 13:50 Uhr

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