Mehr als 220 000 Versuchstiere in Berlin verwendet

Mehr als 220 000 Versuchstiere in Berlin verwendet

Berliner Forscher haben im Jahr 2017 mehr als 220 400 Versuchstiere verwendet. Nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes vom Montag nimmt die Hauptstadt bundesweit damit den sechsten Platz ein. Spitzenreiter sind demnach Baden-Württemberg (rund 467 000 Tiere), Nordrhein-Westfalen (rund 451 000 Tiere) und Bayern (rund 448 000 Tiere). Insgesamt wurden rund 2,8 Millionen Tiere für Forschungszwecke eingesetzt. Der Tierschutzbund beruft sich auf Daten des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Auch in den Vorjahren bewegten sich die Zahlen um 2,8 Millionen.

Mäuse im Labor

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Ein geschlossener Behälter mit Mäusen steht in einem Labor. Foto: Uwe Anspach/Archiv

Laut Ministerium handelt es sich bei etwa 80 Prozent der Versuchstiere um Nagetiere, vor allem Mäuse und Ratten. Etwa zwölf Prozent der Tiere waren demnach Fische, rund fünf Prozent Kaninchen und etwa zwei Prozent Vögel.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 4. Februar 2019 14:30 Uhr

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