Elterngremium: Bei Mobbing nicht nur Schulen gefragt

Elterngremium: Bei Mobbing nicht nur Schulen gefragt

Der Berliner Landeselternausschuss sieht beim Vorgehen gegen Mobbing unter Schülern nicht nur die Schulen in der Pflicht.

Cybermobbing

© dpa

Die Anzeige auf einem iPhone weist auf ungelesene Mails, verpasste Anrufe, Kalenderereignisse und SMS hin.

«Hier sind auch die Eltern gefragt», sagte der Vorsitzende des Gremiums, Norman Heise, am Montag (4. Februar 2019) der Deutschen Presse-Agentur. Wenn sich ein Kind zurückziehe, nicht zur Schule wolle oder plötzlich schlechte Noten habe, seien das Alarmzeichen, auf die Eltern reagieren müssten. Eine große Rolle spielt laut Heise Cyber-Mobbing. Auch hier seien die Eltern in der Pflicht.
«Es kann nicht sein, dass sie ihren Kindern ein Smartphone schenken und den Rest dann der Schule überlassen.» Dabei sei wichtig, dass Eltern die Gefahren auch kennen, die ihren Kindern im Internet drohen. Am Samstag war der Tod einer elfjährigen Berliner Grundschülerin bekannt geworden - der Senat geht in dem Fall Mobbing-Vorwürfen nach.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 4. Februar 2019 12:35 Uhr

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