Senatsverwaltungs-Mitarbeiter zu Warnstreik aufgerufen

Senatsverwaltungs-Mitarbeiter zu Warnstreik aufgerufen

Berlin (dpa/bb)- Nach Erziehern und Bibliotheksmitarbeitern sind nun Beschäftigte von Senatsverwaltungen zu einem Warnstreik für höhere Gehälter aufgerufen. Am Montag (4. Februar) wird es eine Kundgebung von 12.00 Uhr bis 15.00 Uhr vor dem Dienstsitz des Berliner Finanzsenators Matthias Kollatz (SPD) geben, wie die Gewerkschaft Verdi am Freitag ankündigte. Auch Mitarbeiter des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso) werden voraussichtlich dabei sein.

Mann bei Warnstreik

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Ein Mann bei einem Warnstreik vor dem roten Verdi-Logo. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Erwartet werden rund 200 Teilnehmer. Verdi schätzte die Auswirkungen für Bürger durch den Warnstreik als vergleichsweise gering ein. Man wolle vielmehr ein Zeichen in Richtung Arbeitgeberseite setzen, hieß es.
Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst der Länder. Sie starteten am 21. Januar und werden am 6. und 7. Februar fortgesetzt. Kollatz ist Verhandlungsführer für die Tarifgemeinschaft der Länder.
Gewerkschafter wollen Verbesserungen im Gesamtvolumen von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Die Tarifgemeinschaft der Länder lehnt das als zu hoch ab.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 1. Februar 2019 13:20 Uhr

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