Beschäftigte Berliner Bibliotheken im Warnstreik

Beschäftigte Berliner Bibliotheken im Warnstreik

Mit mehreren dezentralen Protestaktionen haben Berliner Landesbedienstete am Donnerstag ihre Forderung nach besserer Bezahlung untermauert. An einer Kundgebung vor dem Bezirksamt Reinickendorf beteiligten sich laut Gewerkschaft Verdi etwa 50 Beschäftigte. Am Nachmittag traten dann Angestellte diverser Stadtbibliotheken in einen mehrstündigen Warnstreik. Nach Angaben eines Verdi-Sprechers schlossen einige Bibliotheken daraufhin, andere blieben offen. Am Nachmittag versammelten sich einige Dutzend Demonstranten vor der Senatsfinanzverwaltung und übergaben Senator Matthias Kollatz (SPD) ihre Forderungen.

Stadtbibliotheken

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Beschäftigte Berliner Bibliotheken im Warnstreik. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv

Anlass der Aktionen sind die Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst der Länder, bei denen Kollatz Verhandlungsführer auf Länderseite ist. Sie hatten am 21. Januar begonnen und werden am 6./7. Februar fortgesetzt. Am Dienstag hatte es vor diesem Hintergrund in Berlin bereits einen Warnstreik von Erziehern gegeben. Die Gewerkschaften fordern in den Tarifverhandlungen Verbesserungen im Gesamtvolumen von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Tarifgemeinschaft der Länder lehnt das ab.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 31. Januar 2019 17:20 Uhr

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