First Lady Elke Büdenbender: Jugendliche ernst nehmen

First Lady Elke Büdenbender: Jugendliche ernst nehmen

Noch nie gab es so viele junge Menschen auf der Welt wie heute, sie leben besonders in Afrika und Asien: Die deutsche Unicef-Schirmherrin Elke Büdenbender (57) hat dazu gerufen, das «große Potenzial» der jungen Generation zu heben. «Das Ziel ist, allen Mädchen und Jungen zwischen 10 und 24 Jahren bis 2030 die Chance auf Schule, Ausbildung und/oder Beruf zu geben», sagte die Frau des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier am Dienstag in Berlin. Sie sei immer wieder begeistert von der Energie und den fantastischen Ideen der Jugendlichen, die sie treffe.

Bundespräsident Steinmeier und seine Frau Elke Büden

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender. Foto: Soeren Stache/Archiv

Nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks ist jeder vierte Mensch weltweit zwischen 10 und 24 Jahren alt. Rund 200 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren gehen demnach nicht zur Schule; die Jugendarbeitslosigkeit ist hoch.
Unicef will sich mit einer weltweiten Initiative besonders jungen Menschen im zweiten Lebensjahrzehnt widmen - ohne dabei die kleinen Kinder zu vernachlässigen. Die «Generation Zukunft» war Thema des Neujahrsgesprächs von Unicef auf Schloss Bellevue.
«Wir müssen unbedingt diese jungen Leute ernst nehmen», sagte Büdenbender auch mit Blick auf jugendliche Polit-Aktivisten wie die Schwedin Greta Thunberg. Sie sei mit 17 Jahren in die Gewerkschaft eingetreten. Junge Menschen seien schon immer sehr politisch gewesen - die Äußerungsformen seien vielleicht anders geworden, so Büdenbender.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 29. Januar 2019 12:30 Uhr

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