Müller sieht Handlungsbedarf bei U-Bahn und Bussen

Müller sieht Handlungsbedarf bei U-Bahn und Bussen

Angesichts wachsender Probleme bei Bussen und U-Bahn in Berlin sieht der Regierende Bürgermeister Michael Müller Handlungsbedarf. «Die Leute sind pappsatt», sagte der SPD-Politiker am Samstag mit Blick auf die Fahrgäste am Rande einer Klausurtagung seiner Partei in Rostock-Warnemünde. «Die BVG befördert jährlich eine Milliarde Menschen. Eine Riesenleistung. Aber es mehren sich die Rückmeldungen, dass viele Dinge schlecht organisiert sind.»

U-Bahn

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Ein Mann steht am Gleis eines U-Bahnhofs, während eine Bahn an ihm vorbeifährt. Foto: Arne Immanuel Bänsch/Archiv

Müller machte deutlich, dass er von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) und Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos/für die Grünen) erwartet, die Ursachen für die Probleme klar zu benennen und dann auch für Besserung zu sorgen. «Es muss doch wenigstens zu klären sein, wo das Problem liegt.»
Seit einigen Monaten sind viele Berliner vor allem vom U-Bahn-Verkehr schwer genervt. Übervolle, verkürzte Züge, Verspätungen und Ausfälle sind an der Tagesordnung. Hinzu kommen baubedingte Linienunterbrechungen und eine schlechte Informationspolitik auf den Bahnhöfen. Dort stimmen die angezeigten Zeiten für den nächsten ankommenden Zug oft nicht, Fahrgäste werden nicht über ausfallende Züge in Kenntnis gesetzt.
Eine Ursache für die Probleme ist nach Darstellung der Verantwortlichen die überalterte, störungsanfällige U-Bahn-Flotte. Die Rede war zuletzt auch von Personalmangel.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 19. Januar 2019 13:00 Uhr

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