Bilanz: mehr als 5700 frühere Heimkinder erhalten Hilfen

Bilanz: mehr als 5700 frühere Heimkinder erhalten Hilfen

Mehr als 5700 frühere Heimkinder haben in Berlin für erlittenes Unrecht Geld und Sachleistungen erhalten. Dafür flossen aus zwei Fonds von 2012 bis 2018 insgesamt 72 Millionen Euro, wie Familienstaatssekretärin Sigrid Klebba am Mittwoch bilanzierte. «Es geht nicht um Wiedergutmachung, sondern um Linderung des erlittenen Leids und Unrechts», sagte sie. Sowohl in der DDR als auch in der alten Bundesrepublik und im Westteil Berlins waren Kinder und Jugendliche in Heimen untergebracht, in denen sie Zwang und Gewalt ausgesetzt waren. Viele leiden bis heute an den Folgen. Die Laufzeit der Fonds für ihre materielle Unterstützung ging am 31. Dezember zu Ende.

"Ehemalige Heimkinder" ist auf zwei T-Shirts zu sehen

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Mehr als 5700 frühere Heimkinder haben in Berlin für erlittenes Unrecht Geld und Sachleistungen erhalten. Foto: Stephanie Pilick/Archiv

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 9. Januar 2019 13:20 Uhr

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