Merkel macht Druck bei Kohleausstieg

Merkel macht Druck bei Kohleausstieg

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will die zähen Verhandlungen über den Kohleausstieg beschleunigen und hat nach einem «Spiegel»-Bericht für den 15. Januar ein Treffen im Kanzleramt angesetzt. Eingeladen sind demnach die Ministerpräsidenten der Länder Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen, in denen Braunkohle gefördert wird, die zuständigen Bundesminister und die vier Vorsitzenden der sogenannten Kohlekommission.

Angela Merkel

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nimmt an der Sitzung des Bundeskabinetts im Bundeskanzleramt teil. Foto: Kay Nietfeld/Archiv

Die Kommission «Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung» sollte ursprünglich bis Ende November ein Enddatum für die klimaschädliche Braunkohleverstromung und Alternativen für die Beschäftigten formulieren. Zuletzt hieß es, Anfang Februar solle ein Konzept vorliegen, wie und wann Deutschland aus der Kohleverstromung aussteigt. Betroffen sind vor allem die Lausitz in Brandenburg und das Rheinische Revier.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 5. Januar 2019 11:50 Uhr

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