Warnstreiks bei Geld- und Wertdiensten

Warnstreiks bei Geld- und Wertdiensten

In Berlin und Potsdam sind Mitarbeiter der Geld- und Wert-Branche in den Warnstreik getreten. In Berlin dauert der Warnstreik bereits seit Mitternacht an.

Geldtransporter

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Ein Geldtransporter steht auf dem Gelände des Landesamtes für Gesundheit und Soziales in Berlin (Archiv)

Am Potsdamer Standort der Prosegur haben sich seit Mittwochmorgen (2. Januar 2019) um 8.00 Uhr rund 140 Beschäftigte versammelt. In Berlin versammelten sich 60 bis 70 Streikende vor der Firma Ziemann in Marzahn. Der Warnstreik soll den ganzen Tag andauern und auch am morgigen Donnerstag in Berlin fortgesetzt werden, so Benjamin Roscher, Landesfachbereichsleitung von Verdi.

Kein Bargeld für Banken und Geschäfte

Verdi rechnet damit, dass der Bargeldverkehr durch die Streiks erheblich gestört wird. In Berlin sei am Morgen lediglich ein Geldtransporter vom Gelände gefahren, so Roscher. Banken und Geschäfte müssen am Mittwoch ohne frisches Bargeld auskommen, Geldautomaten werden nicht aufgefüllt und auch die Abholung der Tageseinnahmen im Handel sei betroffen.

Gewerkschaft fordert höheren Stundenlohn

Der Grund des Warnstreiks: Die Gewerkschaft will für bundesweit 12.000 Beschäftigte eine Erhöhung des Stundenlohns erwirken. Außerdem fordert die Gewerkschaft eine Angleichung der Löhne in Ost und West sowie eine Allgemeinverbindlichkeit des Tarifvertrages für die gesamte Branche. Die Tarifverhandlungen sollen am 3. und 4. Januar im hessischen Bad Nauheim fortgesetzt werden.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 2. Januar 2019 10:11 Uhr

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