Fundbüros: Viel Kurioses bringt der Advent

Fundbüros: Viel Kurioses bringt der Advent

Bald ist Weihnachten und das bedeutet für viele Berliner Stress und Hektik. Das emsige Treiben in der Adventszeit macht sich auch in den Fundbüros bemerkbar: Rund 1800 Fundstücke zählte das Fundbüro der S-Bahn seit der Neueröffnung Anfang September, wie eine Sprecherin des Unternehmens berichtete. Auch im Fundbüro der BVG sind etwas mehr Sachen abgegeben worden als im Sommer. Die Fahrgäste tragen laut einer Sprecherin im Winter Mützen, Schals und Handschuhe. Und die werden auch mal vergessen. Auf dem Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt werden pro Tag ein bis zwei Sachen abgegeben, sagte Philipp Dubrau, der das Fundbüro des Marktes leitet.

Fundbüro der S-Bahn

© dpa

Ein Mitarbeiter der BVG sortiert im Fundbüro gefundene Gegenstände in Regale ein. Foto: Wolfgang Kumm/Archiv

Unter den Fundsachen ist auch einiges Kurioses. In einem Restaurant auf dem Weihnachtsmarkt wurden unter einem Tisch Schuhe gefunden. Vielleicht hatte der Besitzer voller Freude seine neu gekauften Schuhe gleich anprobiert und die alten vergessen, mutmaßte Dubrau. Aber auch von einer gefüllten Bürotasche mit allerhand Sachen darin, die nie wieder abgeholt wurde, erzählte er. Im Fundbüro der S-Bahn landete ein schwarzer Beutel mit Sexspielzeug, Peitsche, Halsbändern und Spitzenunterwäsche. Die Besitzerin holte ihre Accessoires persönlich ab. Eine Plüsch-Giraffe und ein Kuschelkissen in Hühnerform warten immer noch auf ihre kleinen Besitzer, berichtete die Sprecherin.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 15. Dezember 2018 08:30 Uhr

Weitere Meldungen