Berlin nimmt besonders schutzbedürftige Flüchtlinge auf

Berlin nimmt besonders schutzbedürftige Flüchtlinge auf

Das Land Berlin startet ein Aufnahmeprogramm für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge. Im Rahmen des humanitären Projekts will die Hauptstadt jährlich 100 Menschen vor allem aus Syrien und dem Nord-Irak aufnehmen, wie die rot-rot-grünen Koalitionsfraktionen am Mittwoch mitteilten.

Dabei handelt es sich unter anderem um Jesiden. Angehörige dieser religiösen Minderheit waren jahrelang dem Terror der IS-Miliz ausgesetzt, viele Frauen wurden Opfer von Vergewaltigungen. Heute leben sie teils unter prekären Bedingungen.
Maximal sollen 500 Menschen von dem Programm profitieren. Berlin folgt damit dem Beispiel anderer Bundesländer wie Baden-Württemberg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Nach Möglichkeit will der Senat dabei mit dem Nachbarland Brandenburg zusammenarbeiten, das erklärtermaßen 60 Jesiden aufnehmen will. Am Donnerstag soll das Hilfsprojekt im Abgeordnetenhaus beschlossen werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 12. Dezember 2018 12:50 Uhr

Weitere Meldungen