Weniger Nachbarschaftsstreits vor Gericht

Weniger Nachbarschaftsstreits vor Gericht

Streit unter Nachbarn endet in Berlin immer seltener vor Gericht. Das geht aus Zahlen des Berliner Amtsgerichts hervor.

Ein hölzerner Hammer

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Ein hölzerner Hammer liegt auf der Richterbank in einem Verhandlungssaal.

Während im Rekordstreitjahr 2014 noch 262 Fälle richterlich entschieden wurden, sank die Zahl im Jahr 2017 auf 171 Fälle, wie die Pressesprecherin der Berliner Zivilgerichte, Annette Gabriel, mitteilte. Zum Ende des dritten Quartals 2018 urteilten die Richter in insgesamt 143 Auseinandersetzungen zwischen Nachbarn.
Henning Zimmermann, Vorsitzender und Schiedsmann beim Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V. (BDS) in Berlin, kann diesen Trend bestätigen. Er und seine Schiedskollegen kümmern sich pro Jahr um rund 300 Nachbarschaftsstreitigkeiten. 2001 waren das laut Zimmermann noch über 800.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 8. Dezember 2018 20:22 Uhr

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