Schweigeminute für gestorbene Feuerwehrleute

Schweigeminute für gestorbene Feuerwehrleute

Hunderte Berliner Feuerwehrleute haben am Totensonntag in Kreuzberg ihrer im Dienst umgekommenen Kollegen gedacht. Die traditionelle Kranzniederlegung mit Schweigeminute am Feuerwehr-Ehrenmal auf dem Mariannenplatz wurde neben Vertretern der Berliner Feuerwehren von Innensenator Andreas Geisel (SPD) begleitet.

Feuerwehrleute bei Gedenkveranstaltung

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Mitglieder der Berliner Feuerwehr stehen am Mariannenplatz und Gedenken der verstorbenen Feuerwehrleute. Foto: Paul Zinken

Die Feuerwehrleute zogen vom benachbarten Park zum Feuerwehr-Ehrenmal. «80 Mitglieder der Jugendfeuerwehr waren dabei. Der Rest kam von den Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren», sagte eine Sprecherin. Landesbranddirektor Karsten Homrighausen verlas die Namen der Kollegen, die im Dienst tödlich verunglückt waren. Anschließend besuchten die Feuerwehrkameraden einen Gedenkgottesdienst in der evangelischen St.-Thomas-Kirche.
Zuletzt waren im Jahr 1991 zwei Feuerwehrleute ums Leben gekommen. «Bei einem Einsatz in der Gradestraße in Neukölln stürzte ein Gebäude zusammen. Dadurch kippte eine Drehleiter um, zwei Männer starben», so die Feuerwehrsprecherin. Eine Ehrentafel aus dem Jahr 2010 ist den im Dienst gestorbenen Feuerwehrkameraden gewidmet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 25. November 2018 16:50 Uhr

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