Schwesig: Ostdeutsches Familienbild Impulsgeber

Schwesig: Ostdeutsches Familienbild Impulsgeber

Die jüngsten Fortschritte bei der Gleichstellung von Frau und Mann sind nach Überzeugung von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) vor allem auch ein Verdienst der Ostdeutschen. Für ostdeutsche Frauen und Männer sei es selbstverständlich, dass auch Frauen berufstätig sind und nicht als Rabenmütter gelten, wenn das Kind in eine Kita geht. «Dieses ostdeutsche Selbstverständnis wurde in die deutsche Einheit gebracht und ich bin sicher, dass ohne die deutsche Einheit und ohne die taffen ostdeutschen Frauen wir in der Bundesrepublik immer noch nicht da wären, wo wir heute endlich sind», sagte Schwesig am Mittwoch in der Aktuellen Stunde des Landtags in Schwerin.

Manuela Schwesig (SPD)

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Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv

Sie machte aber auch deutlich, dass es insbesondere bei der Bezahlung von Frauen und bei der Besetzung von Führungspositionen noch immer Defizite gebe. Das Thema Gleichberechtigung hatte die SPD-Fraktion für die Aktuelle Stunde gewählt, um an die Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland vor 100 Jahren zu erinnern.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 21. November 2018 12:00 Uhr

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