Abgeordnetenhaus fordert Neuanfang für Berliner Bäder

Abgeordnetenhaus fordert Neuanfang für Berliner Bäder

Das Berliner Abgeordnetenhaus fordert einen Neuanfang für die rund 60 städtischen Bäder in der Stadt. Mit den Stimmen der rot-rot-grünen Koalition und der AfD forderte das Parlament den Senat am Donnerstag auf, eine neues Konzept für die Bäderbetriebe zu erarbeiten. Nötig seien mehr Personal, berechenbare Öffnungszeiten, klare Sanierungspläne, besserer Service und eine bessere Ausnutzung der Wasserfläche, sagte der Linke-Abgeordnete Philipp Bertram. Die Bäderbetriebe benötigten auch ein neues, auskömmliches Finanzierungssystem auf Basis der tatsächlichen Kosten. Das bisherige Bäderkonzept sei nicht mehr zeitgemäß. CDU und FDP enthielten sich.

Schwimmbad

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Das Stadtbad Neukölln. Foto: Jörg Carstensen/Archiv

Die Berliner Bäderbetriebe bewirtschaften eigenen Angaben zufolge 62 Einrichtungen, darunter Hallen-, Frei- und Strandbäder. Etliche davon sind marode, einige mussten deswegen oder wegen fehlenden Personals kurz- oder längerfristig geschlossen werden. Zuletzt bekamen die Bäder Bertram zufolge 50 Millionen Euro Zuschuss im Jahr für den Betrieb. Zusätzlich sind Millionensummen für Sanierungen und Ausbauten geplant.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 15. November 2018 16:20 Uhr

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