Staatsanwaltschaft: Ermittlungen gegen Böhning eingestellt

Staatsanwaltschaft: Ermittlungen gegen Böhning eingestellt

Nach knapp zwei Jahren hat die Berliner Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen gegen den Sozialdemokraten Björn Böhning wegen Vorteilsannahme eingestellt. Es gebe keinen hinreichenden Tatverdacht, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Zuvor hatte der «Tagesspiegel» berichtet.

Björn Böhning (SPD)

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Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen Björn Böhning (SPD) wegen Vorteilsannahme eingestellt. Foto: Jörg Carstensen/Archiv

In den Ermittlungen gegen den damaligen Chef der Berliner Senatskanzlei ging es um den Verdacht, dass einem Parteifreund ein lukrativer Beraterjob im Flüchtlingsmanagement zugeschanzt worden sein könnte.
Böhning - heute Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium - hatte die Vorwürfe schon damals zurückgewiesen. «Es gab keine Vermittlungstätigkeit», erklärte er im Dezember 2016. Über seinen Anwalt erklärte der SPD-Politiker damals, er stehe dazu, dass es zur menschenwürdigen Unterbringung von Flüchtlingen notwendig gewesen sei, jede Unterstützung anzunehmen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 15. November 2018 15:40 Uhr

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