Ex-Leichtathlet Harald Schmid ausgezeichnet

Ex-Leichtathlet Harald Schmid ausgezeichnet

Die frühere Leichtathlet Harald Schmid ist am Mittwochabend im Bärensaal des Alten Stadthauses in Berlin mit dem «Goldenen Band» des Verbands Deutscher Sportjournalisten Berlin-Brandenburg (VDSBB) geehrt worden. Damit wurde das Engagement des zweimaligen olympischen Bronzemedaillengewinners im Hürdenlauf für Kinder und Jugendliche gewürdigt. «Harald Schmid war ein Glücksfall für die deutsche Leichtathletik und ist ein Glücksfall für verschiedene soziale Projekte», sagte der frühere ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz in seiner Laudatio.

Harald Schmid

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Der frühere Leichtathlet Harald Schmid blickt in die Kamera. Foto: Arne Dedert/Archiv

Schmid arbeitet seit über 20 Jahren in dem Projekt «Kinder stark machen», das sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinder auf das Leben vorzubereiten. Dazu gehört unter anderem das Thema Suchtprävention. «Wir haben die Verantwortung, für Kinder eine gute Umwelt aufzubauen», sagte der 61-Jahre alte Schmid. Mit Blick auf einen neuen möglichen Anlauf, Olympische Spiele nach Deutschland zu holen, betonte Schmid: «Olympia wird nur gelingen, wenn man die Kleinen im Blick hat.»
Geehrt werden Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise durch den Sport für andere Menschen einsetzen und Bemerkenswertes für die Gesellschaft leisten. Das Goldene Band wird als älteste Sportauszeichnung Deutschlands seit 1927 an Persönlichkeiten des deutschen Sports verliehen. Zu den Ausgezeichneten zählten etwa Max Schmeling, Gottfried von Cramm, Armin Hary, Franz Beckenbauer oder Manfred von Richthofen. Erste ostdeutsche Preisträgerin nach der Wende war 1991 die Rollstuhlathletin Marianne Buggenhagen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 14. November 2018 20:40 Uhr

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