Ende des Ersten Weltkriegs: Bischöfe Koch und Dröge erinnern

Ende des Ersten Weltkriegs: Bischöfe Koch und Dröge erinnern

Mit einem ökumenischen Gottesdienst haben die Kirchen an diesem Sonntag an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren erinnert. Bei der gemeinsamen Feier der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg sowie des Erzbistums Berlin im Berliner Dom nahmen unter anderem Erzbischof Heiner Koch und Bischof Markus Dröge teil. Leitthema war «Frieden in Europa».

Erzbischof Koch (M.) und Bischof Dröge

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Erzbischof Koch (M.) und Bischof Dröge (r.) beim ökumenischen Gottesdienst in Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs.Foto: Jörg Carstensen

«Wir wissen, dass wir immer wieder neu die Erinnerung daran brauchen, wohin es führt, wenn die Nationen anfangen, sich auf sich selbst zurückzuziehen und nur von eigener Größe zu träumen», sagte Markus Dröge laut einem vorab veröffentlichten Redemanuskript.
Zur «Charta Oecumenica», die 2001 von den europäischen Kirchen verabschiedet worden war, sagte Dröge: «Das ist der Weg, den wir als Christen in Europa gehen wollen, um Frieden zu schaffen.» Die Unterzeichnenden hatten sich Dröge zufolge dazu verpflichtet, sich gemeinsam für ein «humanes und soziales Europa» stark zu machen.
Musikalisch gestaltet werden sollte der Gottesdienst von Jugendchören aus Frankreich, Großbritannien und Russland. Am 11. November 1918 hatten Deutschland und die Alliierten im französischen Compiègne den Waffenstillstand und damit nach vier Jahren das Ende des Ersten Weltkriegs besiegelt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 11. November 2018 11:20 Uhr

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