Neue Forschungseinrichtungen kommen in die Lausitz

Neue Forschungseinrichtungen kommen in die Lausitz

Die Lausitz soll zwei neue Forschungseinrichtungen erhalten. Wie die SPD-Bundestagsabgeordneten Thomas Jurk und Ulrich Freese am Donnerstag nach einer Sitzung des Haushaltsausschusses mitteilten, soll das Fraunhofer-Institut für Energieinfrastruktur und Geothermie mit einem von zwei Standorten in der Lausitz vertreten sein. Hier sei eine eventuelle Anbindung an die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg und an die Technische Universität Dresden möglich. Schwerpunkte könnten Großkraftwerke sowie thermische und stoffliche Netze sein. Die abschließende Entscheidung zum Standort treffe der Fraunhofer-Senat.

Einen weiteren Impuls für die strukturschwache Lausitz soll ein Institut des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sein. Laut Planung wird es sich an den Standorten Cottbus und Zittau/Görlitz mit CO2-armen Industrieprozessen befassen. An dem neuen DLR-Institut solle die anwendungsorientierte Entwicklung von Hochtemperaturwärmepumpen und -verdichtern intensiviert werden, hieß es. Außerdem will man Möglichkeiten einer CO2-Reduktion in der Grundstoffindustrie erforschen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 8. November 2018 18:00 Uhr

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