Erste umfassende Ausstellung zur Kunst der Novembergruppe

Erste umfassende Ausstellung zur Kunst der Novembergruppe

Sie war eine streitbare Avantgarde der Moderne: Während der Revolution 1918 in Berlin schlossen sich Künstler, Architekten, Schriftsteller, Komponisten und Filmemacher zur sogenannten Novembergruppe zusammen, um für Freiheit, Demokratie und Vielfalt einzutreten. Hundert Jahre später gibt die Berlinische Galerie in einer Ausstellung erstmals einen umfassenden Überblick über die unkonventionelle Künstlervereinigung.

Berlinische Galerie

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Außenansicht Berlinische Galerie. Foto: Soeren Stache/Archiv

Unter dem Titel «Freiheit» sind von Freitag an rund 120 Werke von 70 Künstlern zu sehen, darunter von Stars der Moderne wie Otto Dix, Walter Gropius, George Grosz, Paul Klee und Piet Mondrian, aber auch viele Neuentdeckungen.
Die Gruppe hatte dem Museum zufolge das Ziel, Kunst allen Menschen zugänglich zu machen und die junge deutsche Republik zu unterstützen. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten brach die Vereinigung auseinander und geriet lange in Vergessenheit. Erst intensive Recherchen in Nachlässen und Archiven hätten die Ausstellung möglich gemacht, hieß es.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 7. November 2018 11:40 Uhr

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