Schloss Bellevue hat Sanierung nötig

Schloss Bellevue hat Sanierung nötig

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier muss nach einem Zeitungsbericht voraussichtlich übergangsweise ein neues Domizil beziehen. Sowohl sein Berliner Amtssitz Schloss Bellevue als auch das Bundespräsidialamt müssten saniert werden, schreibt die «Augsburger Allgemeine» (Montag). Im Präsidialamt müsse beim Brandschutz nachgebessert werden, während beim Schloss modernere Technik und Arbeiten am Dach nötig seien.

Schloss Bellevue

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r.) und seine Frau Elke Büdenbender vor dem Schloss Bellevue. Foto: Wolfgang Kumm/Archiv

Dem Bericht zufolge wird bereits nach einem Ausweichquartier in Berlin gesucht, in dem Steinmeiers rund 180 Mitarbeiter genügend Platz haben und auch Staatsgäste empfangen werden können. In Bonn hat der Bundespräsident in der Villa Hammerschmidt einen zweiten Amtssitz.
Bis die Sanierung beginnt, wird aber wohl noch einige Zeit vergehen. Erst im Laufe des kommenden Jahres solle geplant werden, wie und in welchem Umfang man die Gebäude saniert, teilte das zuständige Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung der Zeitung mit. Der Haushaltsausschuss des Bundestags schätzt die Dauer des Umbaus dem Bericht zufolge auf rund drei Jahre, die Kosten auf einen mittleren, dreistelligen Millionenbetrag.
Das Bundespräsidialamt könnte in diesem Zuge um ein Stockwerk erweitert werden, da Abgeordnete sich über zu wenig Platz beklagt haben sollen. Das Schloss war zuletzt unter Bundespräsident Horst Köhler in den Jahren 2004 und 2005 für rund 24 Millionen Euro umgebaut und modernisiert worden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 21. Oktober 2018 16:00 Uhr

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