Diesel-Urteil: Abgeordnetenhaus bespricht Konsequenzen

Diesel-Urteil: Abgeordnetenhaus bespricht Konsequenzen

Das Berliner Abgeordnetenhaus berät am heutigen Donnerstag über die Konsequenzen des jüngsten Diesel-Urteils.

Stadtverkehr

© dpa

Dichter Verkehr auf der Friedrichstraße. Foto: Arne Immanuel Bänsch/Archiv

Das Verwaltungsgericht Berlin hatte vor gut einer Woche entschieden, dass ab Mitte 2019 wegen der hohen Luftverschmutzung mindestens elf Abschnitte stark befahrener Straßen für ältere Diesel-Autos gesperrt werden sollen. Damit soll der Ausstoß gesundheitsschädlichen Stickoxids gesenkt werden. Geklagt hatte die Deutsche Umwelthilfe.
Das Gericht verpflichtete das Land Berlin auf den Straßenabschnitten zu Fahrverboten für Dieselautos und Diesel-Lkw mit den Abgasnormen Euro 1 bis 5. In der Hauptstadt waren zum Jahresanfang allein mehr als 200 000 Pkw zugelassen, die darunter fallen. Hinzu kommen größere Fahrzeuge und auch Autos von Besuchern und Pendlern. Für weitere Strecken mit einer Gesamtlänge von 15 Kilometern und insgesamt 117 Straßenabschnitten muss das Land außerdem Fahrverbote prüfen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 18. Oktober 2018 09:40 Uhr

Weitere Meldungen