Gasag baut Stellen ab

Gasag baut Stellen ab

Bei der Gasag könnte in den nächsten Jahren bis zu jede sechste Stelle wegfallen. «Die Gasag-Gruppe möchte ihre Strukturen in Berlin und Brandenburg verändern und plant zudem eine Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit», teilte eine Sprecherin am 15. Oktober 2018 mit. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung berichtet.

Berliner Gaswerke (GASAG)

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Der Schriftzug der Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft (GASAG). Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

250 bis 300 Stellen sind betroffen, betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben. Den Mitarbeitern würden Abfindungen und Altersteilzeit-Lösungen angeboten, 2026 werde der Stellenabbau voraussichtlich abgeschlossen sein, hieß es. Zugleich kündigte das Unternehmen an, in den nächsten drei Jahren 400 Millionen Euro zu investieren, etwa um das Vertriebsgeschäft und die Energiedienstleistungen auszubauen.

Gasag macht die Konkurrenz zu schaffen

Die einst städtische und in den 90er Jahren privatisierte Gasag verkauft Gas und Strom und betreibt Gasnetze in Berlin und Brandenburg. Eigentümer des Unternehmens mit rund 1800 Beschäftigten sind die Energieunternehmen Eon, Vattenfall und Engie. Im vergangenen Jahr hatte die Gasag einige größere Kunden an die Konkurrenz verloren. Das Land Berlin möchte das Gasnetz wieder verstaatlichen, der Fall liegt derzeit aber bei Gericht.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 15. Oktober 2018 14:11 Uhr

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