Kein Leerstand bei Kirchen in Berlin

Kein Leerstand bei Kirchen in Berlin

In Berlin gibt es keine leerstehenden oder ungenutzten Kirchen. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. «In der Vergangenheit sind Kirchen dann umgewidmet oder abgerissen worden», sagte der Bauamtsleiter der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (Ekbo), Matthias Hoffmann-Tauschwitz. Das sei vor fast 20 Jahren zum Beispiel mit der Kirche in Lankwitz oder mit der Martin-Luther-Kirche in Pankow an der Wollankstraße passiert.

Sankt-Michael-Kirche und Engelbecken

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Die Sankt-Michael-Kirche am Engeldamm in Kreuzberg. Foto: Jens Kalaene/Archiv

Die beste Lösung bei Leerstand ist aus Sicht des katholischen Erzbistums Berlin, wenn weiter in dem Gebäude gebetet und Gottesdienst gefeiert wird. «Daher wurden Kirchen an orthodoxe und evangelisch-freikirchliche Kirchen und Gemeinschaften verkauft», sagte ein Sprecher. Das ist auch bei protestantischen Gotteshäusern passiert. So zum Beispiel mit der Friedenskirche im Wedding, die nun eine serbisch-orthodoxe Gemeinde nutzt, wie Hoffmann-Tauschwitz erläuterte.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 13. Oktober 2018 09:20 Uhr

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