Klinik-Team aus Jerusalem erhält Moses-Mendelssohn-Preis

Klinik-Team aus Jerusalem erhält Moses-Mendelssohn-Preis

Die Direktorin des Hospitals St. Louis in Jerusalem, Monika Düllman, und ihr Team werden vom Land Berlin mit dem Moses-Mendelssohn-Preis ausgezeichnet. Die Jury würdigt damit ihren Einsatz für die Würde des Menschen und für die Völkerverständigung, wie die Senatskulturverwaltung am Donnerstag mitteilte. Der Moses-Mendelssohn-Preis wird alle zwei Jahre «zur Förderung der Toleranz gegenüber Andersdenkenden und zwischen den Völkern und Religionen» verliehen.

Das Ordenshospital St. Louis bietet palliative Medizin für Sterbende, AIDS-Patienten und chronisch Kranke an. Das Team pflegt Patienten aus unterschiedlichen Glaubensrichtungen. Dabei wird Rücksicht auf die Regeln der jeweiligen Religion genommen.
Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) wird den mit 10 000 Euro dotierten Preis am 5. November im Roten Rathaus verleihen. «Unter der mutigen Anleitung von Frau Düllmann und ihrem Team setzt das Krankenhaus ein Zeichen des Respekts für Anhänger aller Religionen und demonstriert, was uns alle verbindet», kommentierte er die Arbeit der Preisträger.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 4. Oktober 2018 13:30 Uhr

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