AfD findet schwer Räumlichkeiten in Berlin

AfD findet schwer Räumlichkeiten in Berlin

Die Berliner AfD hat Schwierigkeiten, Orte für ihre Veranstaltungen zu finden. Die Zitadelle Spandau sei eine der Einrichtungen, die ihnen Räume zur Verfügung stelle, sagte Landesparteichef Georg Pazderski am Samstag am Rande eines Parteitags in dem Festungsgebäude. Woanders würden sie «kaum noch Räumlichkeiten kriegen».

Parteitag der AfD Berlin

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Das Schild verweist auf dem Gelände der Zitadelle Spandau auf den Parteitag der AfD. Foto: Paul Zinken

Die AfD befasste sich in Spandau mit der Europawahl 2019. Polizisten sicherten die Veranstaltung ab, etwa ein Dutzend Menschen demonstrierten davor. «Wir protestieren dagegen, dass die AfD die Zitadelle als ihr verlängertes Wohnzimmer benutzt, schon zum wiederholten Mal», sagte Anne Düren vom Spandauer Bündnis gegen Rechts.
Die Zitadelle sei ein kultureller Treffpunkt im Bezirk. Während des Parteitags und anderer AfD-Veranstaltungen dürften Besucher das Gelände aber nicht betreten, sagte Düren, die Bezirksverordnete für die Linken ist. Sie forderte das Kommunalparlament auf, etwas gegen die Veranstaltungen der AfD zu tun.
Pazderski sagte, es gebe immer wieder «politische Gegner» die versuchten, ihrer Partei demokratische Rechte abzusprechen. «Da würde ich mir ein bisschen mehr Gelassenheit wünschen.» Andere Parteien würden versuchen, der AfD Veranstaltungsräume zu nehmen. Das halte er für undemokratisch, sagte Pazderski.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 29. September 2018 14:00 Uhr

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