Fast 1000 Paten retten Wildpflanzen

Fast 1000 Paten retten Wildpflanzen

Gefährdete Wildpflanzen in Berlin und Brandenburg retten - das wollen Botaniker mit Hilfe von Bürgern. Fast 1000 Hobbygärtner machen bereits mit. Am Wochenende können weitere dazukommen.

Mohnblume

© dpa

Eine Mohnblume steht auf einem Feld

In Berlin und Brandenburg gibt es inzwischen fast 1000 Hobbygärtner, die bei der Verbreitung von Wildpflanzen helfen. «Allein in diesem Jahr konnten wir über 600 neue Pflanzenpaten gewinnen», sagte Patrick Loewenstein, Koordinator des Projekts «Urbanität & Vielfalt», der Deutschen Presse-Agentur. An diesem Samstag sind die Paten und andere Interessenten, die sich Sämereien abholen möchten, von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr zu einer Samen-Börse mit Herbstfest auf das Gelände der ehemaligen Internationalen Gartenschau (IGA) in Berlin-Marzahn eingeladen.

Heimische Pflanzen sollen wieder heimisch werden

Mit dem Projekt wollen Potsdamer Botaniker bedrohte Wildpflanzen in Berlin und Brandenburg retten. Seit 2017 verteilen sie daher jeweils 10.000 Setzlinge an Interessenten, die diese in Gärten und auf Balkonen pflanzen und möglichst Samen gewinnen und verteilen. «Ziel ist es, Pflanzen, die einst heimisch waren, wieder heimisch werden zu lassen», so Loewenstein. Auch im kommenden Jahr sollen wieder Setzlinge verteilt werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 28. September 2018 09:33 Uhr

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