Berliner SPD will Gehälter im öffentlichen Dienst heben

Berliner SPD will Gehälter im öffentlichen Dienst heben

Die Berliner SPD will nach Medien-Berichten die Gehälter der Mitarbeiter im öffentlichen Dienst der Hauptstadt kräftig erhöhen. Bis zum Ende der Legislaturperiode im Herbst 2021 sollen die Entgelte an das Niveau der Kollegen im Bund angeglichen werden, berichteten die «Bild»-Zeitung und die «B.Z.» am Samstag. So wolle man im Kampf um mehr und gutes Personal punkten, hieß es.

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Ein Schatten fällt auf eine Fahne mit dem SPD Logo. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Das wäre allerdings ein enormer Sprung nach oben, da die Beschäftigten beim Bund derzeit 12 Prozent vorausliegen. Nur ein Prozent mehr für die mehr als 104 000 Mitarbeiter im öffentlichen Dienst würden nach Angaben der Berliner Finanzverwaltung rund 45 Millionen Euro im Jahr kosten.
Der Plan gehe vor allem von der SPD-Fraktion aus, bestätigte eine Sprecherin der Berliner SPD. Die Partei unterstütze das Vorhaben. Auch die Höhe des Mindestlohnes wollen die Hauptstadt-Genossen deutlich anheben. Bis Ende 2021 soll er auf 12,63 Euro steigen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 8. September 2018 13:50 Uhr

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