BSR-Chefin: Berlin ist nicht dreckiger als früher

BSR-Chefin: Berlin ist nicht dreckiger als früher

Berlin (dpa/bb) - Die Chefin der Berliner Stadtreinigung, Tanja Wielgoß, findet Berlin nicht schmutziger als früher. «Wir wissen aus wissenschaftlichen Studien, die wir mit der Humboldt-Universität machen, dass es in Berlin besser geworden ist», sagte Wielgoß der «Berliner Morgenpost» (Sonntag). Viele Stellen in der Stadt seien «super-sauber», zugleich gebe es immer noch viele schmutzige Ecken. Besonders in Neukölln seien die Reinigungstrupps oft unterwegs. Für die Berliner Stadtreinigung arbeiten rund 5400 Menschen.

BSR Stadtreinigung

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Eine BSR-Mitarbeiterin kehrt Laub im Monbijoupark. Foto: Arne Immanuel Bänsch/Archiv

Die BSR reinigt derzeit 49 Parks in der Stadt. «Wir stellen fest, dass die Leute froh sind, wenn unserer Mitarbeiter da sind und sie ihre Parks besser nutzen können», sagte die BSR-Chefin.
Ginge es nach ihr würde die BSR auch den Rest der Grünflächen in der Stadt säubern, für die die Bezirke zuständig sind. Zwischen 2400 und 2700 solcher Flächen gebe es. «Wenn man die alle durch uns reinigen lassen wollte, müsste man ein Zehn-Jahres-Aktionsprogramm aufsetzen und die Finanzierung sicherstellen.» Nach ihren Berechnungen würde das jährlich 130 Millionen Euro kosten und 1000 zusätzliche Mitarbeiter erfordern.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 2. September 2018 12:10 Uhr

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