Elternvertretung: Seiteneinsteiger nicht an Grundschulen

Elternvertretung: Seiteneinsteiger nicht an Grundschulen

Der Berliner Landeselternausschuss lehnt die vermehrte Einstellung von Seiteneinsteigern als Lehrer nicht rundweg ab, warnt aber vor ihrem Einsatz an Grundschulen.

Ein Schild

© dpa

Das Schild «Lehrerzimmer» ist in einer Schule an einer Wand angebracht. Foto: Daniel Karmann/Archiv

«Die Alphabetisierung der Kinder, das Beibringen von Lesen, Schreiben und Rechnen, sollte man den Profis mit einer universitären Ausbildung überlassen», sagte der Vorsitzende der Elternvertretung, Norman Heise, am Freitag (17. August 2018) der Deutschen Presse-Agentur.

Quereinsteiger sind auch Bereicherung

In anderen Bereichen hingegen könnten fachlich geeignete Seiteneinsteiger, die zunächst keine pädagogische Ausbildung haben, durchaus eine Bereicherung für Schulen sein. Ähnlich hatte sich Heise zuvor im RBB-Inforadio geäußert.

Viele Seiteneinsteiger wegen Lehrermangel

Wegen Lehrermangels wurden zum neuen Schuljahr so viele Seiteneinsteiger eingestellt wie noch nie. Nur gut ein Drittel der 2700 neuen Lehrkräfte haben klassisch auf Lehramt studiert.
Schulunterricht
© dpa

Lehrer werden per Quereinstieg

Weil viele Pädagogen in Rente gehen, droht vielerorts Lehrermangel. Wer schon immer Kinder unterrichten wollte, kann den Beruf auch als Quereinsteiger ergreifen. mehr

Schulanfang
© dpa

Einschulung

Schulbeginn und Einschulung in Berlin: Ratgeber zum Schulstart der Erstklässler mit vielen Tipps für ihre Eltern. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 17. August 2018 13:10 Uhr

Weitere Meldungen