Werte im Tegeler See nach Hunde-Todesfällen wieder unauffällig

Werte im Tegeler See nach Hunde-Todesfällen wieder unauffällig

In der Saison nach dem Tod mehrerer Hunde am Tegeler See in Berlin sind die giftproduzierenden Blaualgen bislang kaum wieder nachgewiesen worden.

Ein Hund im Wasser

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Ein Hund im Wasser des Tegeler Sees. Foto: Paul Zinken/Archiv

«Die Befunde haben sich in diesem Jahr nicht wiederholt», sagte Roswitha Kröger, Expertin beim Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) auf Anfrage. Lediglich Spuren der sogenannten Cyanobakterien Tychonema seien am Uferbereich im Spülsaum mit angeschwemmten Pflanzenresten entdeckt worden, vor allem vor Beginn der Badesaison. Mit bloßem Auge ist eine Belastung nicht zu erkennen - anders als bei anderen Blaualgenarten.

Zwölf Hunde durch Blaualgen vergiftet

Die im Tegeler See nachgewiesene Blaualgenart ist eigentlich aus kalten, klaren Gewässern Kanadas und Skandinavien bekannt. Sie produziert ein Nervengift, das in den Mägen einzelner gestorbener Hunde nachgewiesen wurde. Mindestens zwölf Hunde hatten im Mai 2017 Vergiftungsanzeichen gezeigt, nachdem sie im Tegeler See geschwommen waren oder Seewasser getrunken hatten - mehrere starben.
Müder Hund
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 6. August 2018 08:58 Uhr

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